Ziele meiner dritten Amtszeit als Bürgermeister von Osterburg (2025 - 2032) - Für die Jugendlichen

  • neues Jugendfreizeitzentrum im Gebäude Werbener Str., Ecke Gartenstraße
  • ein zusätzlicher Freizeit-Treffpunkt in Abstimmung mit den Jugendlichen entwickeln
  • Jugendbeteiligung durch Kinder- und Jugendbeauftragte

Nachdem der Landkreis das Jugendfreizeitzentrum in der Stendaler Straße geschlossen hat, habe ich mich mit Stadträten abgestimmt, das leere Gebäude Gartenstraße/Ecke Werbener Straße als neues Jugendfreizeitzentrum dem Internationalen Bund als Träger der Maßnahme anzubieten. Vor der Nutzung sind noch Ausbesserungsarbeiten erforderlich. Ziel ist, dass der IB noch im Sommer 2025 seine Arbeit im neuen Objekt aufnehmen kann.

Es gibt viele Möglichkeiten, in Osterburg seine Freizeit zu gestalten. Aber wenn man mal nicht am Sportplatz, in der Turnhalle, im Freizeitzentrum, in der Bibliothek, auf der Skaterbahn oder bei Freuden sein will, dann fehlt ein cooler Treffpunkt für Jugendliche. Deshalb werde ich in den kommenden sieben Jahren für einen weiteren Freizeittreff sorgen. Was entstehen soll, wird mit Unterstützung der Kinder- und Jugenbeauftragten in Abstimmung mit den Jugendlichen festgelegt. 

Nur wer gehört wird, spricht auch – fühlt sich ernst- und mitgenommen. Das gilt nicht nur für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Doch genau um sie geht es. Denn: Leerstand und Abwanderung, schwierige Verkehrsanbindung oder begrenzte Jobperspektiven – als ländliche Kommune stehen wir vor großen Herausforderungen. Eine Zielgruppe, die bei der Weiterentwicklung von Städten und Gemeinden oft nur unzureichend eingebunden wird, sind junge Menschen. Dabei sind sie entscheidend, um Fachkräfte in der Region zu sichern, innovative Ideen zu entwickeln und nicht zuletzt auch als Nachwuchs für unsere Demokratie. Darüber war sich auch der Stadtrat im März 2023 einig und stimmte einem Konzept der „Osterburger Lenkungsgruppe Jugendbeteiligung“ mit Teilnehmern der der Sekundarschule, des Gymnasiums, der Förderschule, des Jugendfreizeitzentrums, des Museums, der Lokalpolitik und Verwaltung zu. Im Detail, dass es einen festen Ansprechpartner der Verwaltung für die Beteiligung junger Menschen braucht. Einen Koordinator, Mediator, Kommunikator. Erst recht wenn es um die Beteiligungsverfahren bei konkreten Themen der Stadt- und Dorfentwicklung geht. Aber auch zur Sensibilisierung der Verwaltungsmitarbeiter und kommunalpolitischen Vertreter. Die Stelle eines Kinder- und Jugendbeauftragten wurde mit finanzieller Hilfe aus dem Förderprogramm „Demografie – Wandel gestalten“ bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt geschaffen. Seit einem Jahr haben wir mit Marie Weitz eine fachkundige Schnittstelle zur Verwaltung, um aktive Beteiligung an der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung zu fördern durch:

- Information, denn Wissen ist die Basis für Beteiligung

- Vernetzung, denn gemeinsam ist man einfach weniger allein

- Partizipation für Meinungs- und Wissenstransfer